Stadt-Anzeiger Auerbach - November 2025 18 Die mittelalterliche Befestigung unserer Stadt Auerbach (Fortetzung von Rudi Weber) (Fortsetzung Seite 24) Als um 1465 der Ausbau der Auerbacher Befestigung einigermaßen fertig war, bot unsere Stadt einen stolzen Anblick: der feste Mauergürtel hatte drei stattliche Tore und elf ebensolche Türme. (s. Stadtanzeiger Juni 2024 Seite 14) Der berühmte Kupferstecher Matthäus Merian (1593-1650) hat unsere Stadt Auerbach der Aufnahme in seine große Sammlung von Städtebildern in sein Werk Topographia Germaniae gewürdigt. Einer seiner insgesamt 16 Bände in dieser Reihe heißt Topographia Bavariae mit dem Untertitel Beschreibung der vornehmsten Stätte und Plätze in Ober und Nieder-Bayern, Obern Pfaltz und andern zu Bayern gehörigen Landen. Auf der Seite 14 ist dieser Kupferstich abgebildet. Joseph Köstler ließ diesen leicht kolorieren und abbilden. (1, Seite 92) Wer was zu verteidigen hatte In der Bürgerschaft war genau festgelegt und sogar niedergeschrieben, wer im Verteidigungsfall an welchem Platz zu sein hatte. Da in früheren Zeiten die Zünfte, also die Zusammenschlüsse von Personen mit gleichem Beruf, große Bedeutung hatten, war ihnen in Auerbach auch diese wichtige Aufgabe der Stadtverteidigung übertragen worden. (Eines der Überbleibsel sind die Zunft- oder Prozessionsstangen in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer.) Die Metzger und Gerber hatten das Untere Tor zu sichern, die Maurer und Zimmerleute das Obere und die Becken, Melber (Mehlhändler) und Müller das Mittlere. Das Vorwerkstor war den Schmieden und Schlossern anvertraut. Die wichtigsten Türme hatten auch spezielle Betreuer, nämlich der Weiße Turm (Nr. 51, heute Zwingergasse 3) die Weber, der runde Turm (Nr. 252, heute Am Schwedenturm 7) die Schuster, der Predigerturm (Nr. 48 heute Pfarrstraße 15; abgerissen) die Schneider und der Ledererturm neben dem Schloss (er hatte keine Hausnummer, weil er bereits 1716 eingestürzt war) die Büttner. Schutz, aber auch Nachteile Das Wohnen innerhalb der Befestigungsanlage, sprich Stadtmauer und -graben, hatte den großen Vorteil, dass man geschützt war. Aber für „die Bevölkerung hatte dies Zusammenleben auf eng beschränktem Raum viele Nachteile; es war dadurch der landwirtschaftliche und gewerbliche Betrieb erschwert, die Straßen wurden durch Holzstöße, Düngerhaufen, Bierfässer, Wägen und Pflüge beengt, in den Gassen und Winkeln häufte sich der Schmutz an, von einer Reinlichkeit und Hygiene konnte kaum die Rede sein. - Als später die übelriechenden Weiher (Anm.: Stadt-, Schwemm- und Behälterweiher) in der Nähe der Stadt entstanden und statt der Palisaden hohe Mauern um die Stadt gebaut wurden, häuften sich die Miasmen und Bazillen umso mehr an, als kein Wind und kein frischer Luftzug in die engen Gassen kommen konnte.“ (1, Seite 20) Kontakte: Info: Bankverbindung: 1. Vorstand Sebastian Höllerl 09643/2054561 www.feuerwehr-michelfeld.de Sparkassen Eschenbach i d Opf 2. Vorstand Christian Trenz 09643/1437 www.jubilaeum.feuerwehr-michelfeld.de BLZ: 75351960 1. Kommandant Andreas v.d. Grün 0170/2406810 www.mobile.feuerwehr-michelfeld.de Kontonummer.: 270041 2. Kommandant Stefan Neukam 09643/916089 IBAN: DE84753519600000270041 BIC: BYLADEM1ESB Freiwillige Feuerwehr Michelfeld 04.11. (Di.) Atemschutzübung 19:00 Uhr am Gerätehaus 15.11. (Sa.) Volkstrauertag 17:30 Uhr GH Schenk in Uniform 18.11. (Di.) allgemeine Übung 19:00 Uhr am Gerätehaus 28.11. (Fr.) Michelfelder Dorfzauber Info folgt Um zahlreiche Beteiligung an allen Terminen wird gebeten! Mit kameradschaftlichen Grüßen, Die Kommandanten & die Vorstandschaft Freiwillige Feuerwehr Michelfeld
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