Auerbach Stadt-Anzeiger - Oktober 2025

Stadt-Anzeiger Auerbach - Oktober 2025 16 Die Marienkirche in Velden ... (Fortetzung von Seite 14) 1016 kam auch die Mutterpfarrei Velden mit ihren Anhängseln von bisher Eichstätt nach nunmehr B a m b e r g . (Detail aus 8, Seite 41) In den folgenden Jahrhunderten wurden von dieser Ur- oder Mutterpfarrei Velden zahlreiche Tochterpfarreien in den nordöstlich und nordwestlich gelegenen Gebieten gegründet, z.B. 1121 Michelfeld, 1144 Auerbach, 1476 Neuhaus, 1480 Königstein und 1662 Hartenstein. Nun aber nochmal zur Marienkirche Velden und vor allem deren künstlerische Ausstattung. Das Kircheninnere Neben dem Hauptaltar mit der lebensgroßen (185 cm) Marienstatue, einer Nürnberger Arbeit aus dem 15. Jahrhundert, sind in der Veldener Kirche noch einige Kostbarkeiten zu bewundern. Eine kleine Auswahl: Jungfrauenaltar, um 1480 aus einer Nürnberger Schule, mit (von links) den Heiligen Margareta, Katharina, Barbara, Helena und Dorothea. Kleiner Marienaltar aus dem 16. Jahrhundert mit den 14 Nothelfern in der Predella. Vom Zwölf-Apostelaltar (um 1500) hängt an der südlichen Chorwand ein Reliefbild. Ursprünglich handelte es sich um einen dreiteiligen Flügelaltar, dessen zwei Außenflügel an die Mittelgruppe von sechs Aposteln angefügt wurde. (Fortsetzung Seite 24) Ein Blick nach oben zum Übergang ChorraumKirchenschiff zeigt u.a. ein großes Kruzifix (um 1500). Darüber ist ein hölzernes, reich bemaltes Wappenschild angebracht. Dieses drückt die jahrhundertelange enge Verbindung (1504-1806) der Stadt und der Pfarrei Velden mit der Reichsstadt Nürnberg aus. In der Mitte dieses Wappenschildes gruppieren sich die drei Nürnberger Wappen im Dreipass.

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