Auerbach Stadt-Anzeiger - Juli 2025

Stadt-Anzeiger Auerbach - Juli 2025 26 Pfarrgemeinde St. Johannes der Täufer Auerbach Gottesdienste: Samstag: 17.30 Uhr - Sonntag: 9.00 + 10:30 Uhr Mutterhaus Sonntag 7.00 Uhr und 10.00 Uhr Ranna: Sonntag 9:00 Uhr Gottesdienst Termine siehe aktuelle Gottesdienstordnung Kath. Pfarramt St. Johannes der Täufer Pfarrstr. 7 91275 Auerbach Tel.:09643/1217 Notfall-Tel.: 0170/9839738 H. Pfarrer: 09643/8890299 Bürozeiten in Auerbach: Öffnungszeiten vormittags abends Mittwoch 08:00 – 12:30 Uhr 18:30 – 20:00 Uhr Donnerstag 08:30 – 11:00 Uhr - Bürozeiten am Verwaltungssitz Pegnitz: Tel.: 09241/99110 Öffnungszeiten vormittags nachmittags Montag 09:00 – 12:00 Uhr 13:00 – 17:30 Uhr Dienstag - 13:00 – 16:00 Uhr Mittwoch 09:00 – 12:00 Uhr 13:00 – 16:00 Uhr Donnerstag 09:00 – 12:00 Uhr 13:00 – 16:00 Uhr Freitag 09:00 – 12:00 Uhr - Bitte beachten Sie – ab dem 01. März 2024 gilt – folgende neue E-Mailadresse: ssb.auerbach-pegnitz@erzbistum-bamberg.de Internet: www.pfarrei-auerbach.de Die mittelalterliche Befestigung unserer Stadt Auerbach (Fortsetzung von Rudi Weber) Im von mir schon öfter angesprochenen Befestigungsplan von Joseph Köstler (s. Stadtanzeiger Juni 2024 und Mai 2025, jeweils Seite 14) sind auch die Türme eingezeichnet und deren Namen mit Großbuchstaben in der dazugehörenden Legende genannt. (siehe auch 1 und 2) Die Stadtmauertürme Ursprünglich ragten aus der Auerbacher Stadtmauer außer den drei Toren fast ein Dutzend höhere Stadtmauertürme, nämlich 11 Stück. Sie waren, wie die drei Tore, aus massiven Sandsteinquadern gebaut worden und zunächst zur Stadt hin meist offen. Geschlossen und damit bewohnbar gemacht wurden sie erst später. Bis auf einen waren alle Türme eckig; nur der Schwedenturm war rund. Reste davon sind noch heute zu sehen: alte Hausnummer 252, heute Am Schwedenturm 7. (s. nächster Stadtanzeiger) Um das Jahr 1465 war also die Auerbacher Befestigung endgültig fertiggestellt, nachdem Jahrzehnte vorher die Husitten anno 1430 in unserer Stadt gewütet hatten. (s. Stadtanzeiger September 2024, Seite 14f) Der Vollhannturm Die Türme E (Folterturm) und F (Pulver- oder Rödlturm) wurden im letzten Stadtanzeiger bereits behandelt. Als nächster folgt Turm H, der sog. Weiße oder Vollhann-Turm, dessen Generalsanierung in unseren Tagen zu Ende geht. (s. Stadtanzeiger Mai 2025, Seite 14 und 16) Zu diesem Anlass wird sicher auch in den Tageszeitungen darüber berichtet werden. Dieser Turm mit der alten Haunummer 51 (heute Zwingergasse 3) war zuletzt in einem bedauernswerten Zustand, wie dieses Foto (2021) zeigt. Dieser Turm war um 1440 errichtet worden und bis 1797 in städtischem Eigentum. Er enthielt kurz nach seiner Erbauung eine kleine Wohnung, die meist an ärmere Leute vermietet war, z.B. 1721 an die Familie des Taglöhners Adam Mayr. Als Taglöhner wurden Männer ohne festes Arbeitsverhältnis mit täglicher Lohnauszahlung bezeichnet. 1797 hat diesen Turm der Tuchmacher Johann Vollhann als Wohngebäude erworben und für sich und seine Familie genutzt. Seither heißt er im Volksmund auch Vollhannturm. In den Folgejahren wurde das oberste Stockwerk wegen Baufälligkeit abgetragen und das Dach geändert. (Fortsetzung Seite 28)

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