Stadt-Anzeiger Auerbach - September2026 34 Di.: 10-12 Uhr Fr.: 15-17 Uhr Am Marktsonntag: 13-17 Uhr gegenüber dem Café Postillion Weltladen Auerbach Oberer Markt 12 Lieferservice Tel. 8480 www.weltladen-auerbach.de Mangos für Kinderrechte die Kinderschutzorganisation PREDA unterstützen Das Schloss und die mittelalterliche Befestigung im Dreißigjährigen Krieg (Fortsetzung, von Seite 30) Johann von Werth Johann Freiherr von Werth (1591-1652), genannt u.a. auch Jan von Werth, war einer der bekanntesten deutschen Reitergeneräle im Dreißigjährigen Krieg. Er war auch in unserer Stadt. (7) „Gleich zu Beginn des Jahres 1633 lenkte der bayerische Reiterführer Johann von Werth die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich. … Am 23. Januar wurde er mit der Verteidigung der Oberpfalz betraut. … Seine in Auerbach liegenden Kroaten griffen am 10. Februar das bei Neuhaus an der Pegnitz Schloss Veldenstein (Anm.: gemeint ist natürlich die Burg V.) an, am 21. und 24. Februar vergeblich Creußen an, das am 14. Februar von den Schweden unter Rittmeister Reinhold von Rosa besetzt worden war. … Am 25. März (Anm.: 1633) griff er Creußen (8) zum 4. Mal mit 5.000-6.000 Mann an. Er ließ die Nachricht verbreiten, daß er 2 sehr große Geschütze, die bisher in Auerbach standen, mitbringen werde, und ließ zur Täuschung des Gegners 2 hölzerne Brunnenrohre auf Lafetten mitfahren. Die Schweden ließen sich wirklich irreführen und zogen nach Bayreuth ab. Creußen wurde geplündert und bis auf die Pfarrkirche und eine Kapelle ganz niedergebrannt.“ (4, Seite 132) Kriegsjahr 1634 in unserer Stadt Im Frühjahr 1634 wurde die Oberpfalz und damit auch eines der Bollwerke der kaiserlichen Streitkräfte, unsere Stadt Auerbach, von Herzog Bernhard von Weimar, der mit seinen schwedischen Truppen von Kemnath heranrückte, eingenommen. Als sie am 18. März Auerbach besetzten, nahmen sie wegen der herrschenden Pest nicht in der Stadt, sondern auf dem Grünhof Quartier. Sie blieben nur etwa 10 Tage hier. (Fortsetzung Seite 36)
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