Stadt-Anzeiger Auerbach - Januar 2026 6 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Jahr neigt sich dem Ende zu und wie immer im Dezember rücken wir wieder ein wenig näher zusammen – sei es im Kreis der Familie, in unseren Vereinen, in der Nachbarschaft oder im kollegialen Miteinander. Weihnachten steht vor der Tür, und damit auch jene besondere Zeit, in der wir innehalten, zurückblicken und uns bewusst machen, was wirklich zählt: Frieden, Hoffnung, Zuversicht und der wertschätzende Blick aufeinander. In einer Welt, die vielerorts von Krisen, Konflikten und Unsicherheiten geprägt ist, gewinnt diese Botschaft zunehmend an Gewicht. Die globalen Entwicklungen des zu Ende gehenden Jahres haben uns erneut gezeigt, wie eng alles miteinander verknüpft ist. Kriege, politische Spannungen und wirtschaftliche Turbulenzen beeinflussen die weltweite Lage und wirken sich auch auf Deutschland aus. Viele Menschen empfinden Sorge, sei es um Sicherheit, Stabilität oder ihre persönliche Lebenssituation. In solchen Momenten erinnert uns Weihnachten daran, dass selbst kleine Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts Großes bewirken können – auch auf kommunaler Ebene. Deshalb ist es mir ein Herzensanliegen, den Blick auf all jene zu richten, die sich unermüdlich einbringen: unsere Ehrenamtlichen. Ob in Vereinen, Hilfsorganisationen, Feuerwehren, im kulturellen Bereich, in Kirchen, sozialen Einrichtungen oder in der stillen, oft unsichtbaren Unterstützung im Alltag – sie alle schenken Zeit, Engagement, Wissen und Mitgefühl. Ihr Einsatz ist ein lebendiger Ausdruck der Weihnachtsbotschaft. Sie tragen dazu bei, unser Gemeinschaftsgefühl zu stärken, Brücken zu bauen, Menschen zu verbinden und Hoffnung zu schenken. Dafür danke ich allen im Namen der Stadt und ganz persönlich von Herzen. Gleichzeitig dürfen uns auch die harten Fakten für unsere Stadt optimistisch stimmen: Dort wo der Begriff der „klammen Kommunen“ fast täglich durch die Medien geistert, sind wir außen vor. Durch langfristige, strategische Finanzplanung und gezielte Maßnahmen sind wir nicht nur finanziell gut aufgestellt, sondern auch in der Lage, bevorstehende Großprojekte, wie den Neubau unserer Grundschule, zu finanzieren. Deshalb können wir mit Zuversicht auf unsere städtische Entwicklung blicken, wo ein noch nie dagewesener Investitionszyklus bevorsteht, der unsere Stadt ganz deutlich voranbringen und unser Wohn- und Lebensumfeld erheblich stärken wird. Doch zunächst sollten wir uns jetzt auf das große Fest einlassen, etwas zur Ruhe kommen und den Blick für das Wesentliche schärfen. Weihnachten erinnert uns daran, wie wertvoll menschliche Nähe ist, und es schenkt uns die Gelegenheit, Dankbarkeit zu spüren für all das, was uns trägt – auch in schwierigen Zeiten. Möge die festliche Zeit Ihnen und Ihren Familien Momente der Wärme, des Friedens und der Besinnlichkeit schenken. Mögen die Lichter dieser Tage Ihnen Zuversicht geben, und möge der Geist der Weihnacht Sie auch ins Jahr 2026 begleiten. Für dieses wünsche ich Ihnen Glück, Gesundheit und Vertrauen in die Zukunft. Lassen Sie uns gemeinsam mit Mut, Verantwortung und anhaltendem Gemeinsinn in das kommende Jahr starten. Auerbach hat viel erreicht – und noch mehr vor sich! Ihr Joachim Neuß Erster Bürgermeister
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